Konzepte
BerufsberatungBerufs- und Studienberatung
1. Übersicht
Die ADS hat im Jahr 1988 mit dem Aufbau eines Projekts zur Berufsorientierung begonnen. Im Verlauf vieler Jahre wurde dieses Projekt entwickelt, ausgebaut und immer weiter optimiert. Zentrale Bestandteile unserer Berufs- und Studienberatung sind bei einer achtjährigen Schullaufbahn
Während das Praktikum in Klasse 9 den Schülerinnen und Schülern in der Regel eine allgemeine Orientierung vermittelt, bereitet das Praktikum in Klasse 10 bereits auf eine Entscheidung für die weitere Schul – und / oder Berufslaufbahn vor. Die Praktika sind in einen umfassenden Katalog von Projekten eingebettet, die für die erforderliche Kontinuität im Prozess der Berufsfindung sorgen. Die folgende Übersicht zeigt diese Projekte (die mit * gekennzeichneten Projekte sind nicht für alle Schüler verpflichtend) in einer kurzen Zusammenfassung:
Der folgende „Fahrplan“ zeigt, wie die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage dieser Bausteine eine begründete Entscheidung für ihre Berufswahl treffen können: Fahrplan an der ADS
2. Berufswahlvorbereitung in den Klassen 8 und 9
Die Berufswahlvorbereitung beginnt in Klasse 8 mit einem Projekttag. Auf der Grundlage von Unterlagen, die der Berufswahlpass zur Verfügung stellt, führen die Schüler eine Selbsteinschätzung durch, die anschließend von Mitschülern reflektiert wird. Die Ergebnisse fließen in Überlegungen ein, welche der Berufe, die in einer strukturierten vierseitigen Übersicht im Berufswahlpass vom Beratungslehrer zusammengestellt worden sind, in die nähere Auswahl kommen könnten. Eine vorläufige Bestätigung oder Korrektur dieser Überlegungen erfolgt anschließend in einem (kostenlosen) Internet – Berufsinteressentest. In Klasse 9 wird erstmals ein Kompetenzcheck durchgeführt, mit dessen Hilfe geklärt werden soll, ob die geweckten Interessen aufgrund der Begabungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler realistisch sind. Mit einem solchen Kompetenzcheck in Kombination mit einem Training von Einstellungstests ist seit 1998 die Firma Human Factor Services aus Schwelm beauftragt. Ihr Gründer und Geschäftsführer ist Herr Dipl. – Psych. Dr. Eckhard Bullheller, der solche Kompetenzchecks und Tests für die deutsche Wirtschaft entwickelt und durchführt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, Einstellungstests unter realen Bedingungen zu bearbeiten. Dies ist deshalb so wichtig, weil sich die Aufgabenformate erheblich von den Formaten normaler Klassenarbeiten, etwa in Deutsch oder Mathematik, unterscheiden. Das Training wird vormittags (1. – 6. Stunde) im Klassenverband durchgeführt. Jede Klasse wird von einem Diplom – Psychologen unter Leitung von Herrn Dr. Bullheller betreut. Die Teilnahme am Test ist kostenpflichtig, der Preis beträgt 10 € (sofern keine Fördermittel der Landesregierung eingesetzt werden können). In diesem Preis ist eine detaillierte schriftliche Auswertung der Testergebnisse eingeschlossen, die von Herrn Dr. Bullheller und seinen Mitarbeitern den Schülerinnen und Schülern persönlich erläutert werden. Leistungsstärken und solche Leistungsbereiche, die noch Entwicklungspotenziale aufweisen, werden beschrieben und informativ dargestellt. Dieses Feedback wird im Berufswahlpass aufbewahrt. Auf der Grundlage der Ergebnisse von Interessentest und erstem Kompetenzcheck kann jetzt der zentrale Bestandteil der Berufswahlvorbereitung in der Sekundarstufe I in Angriff genommen werden: das Schülerbetriebspraktikum: Manche Schüler haben vermutlich inzwischen auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Tests schon etwas konkretere Berufsvorstellungen erarbeitet. Trotzdem sollen in diesem Praktikum noch keine Berufsentscheidungen für ein halbes oder sogar ganzes Leben getroffen werden; dazu ist es wirklich noch zu früh. Die Schüler sollen sich vielmehr erste Gedanken machen, wenn sie die Berufs- und Arbeitswelt kennen lernen und mit der sozialen Wirklichkeit vertraut gemacht werden. Aber auch wenn sich die Schüler zunächst nur erste Gedanken machen sollen: Sie werden sich nicht nur die Frage stellen müssen, in welchem Berufsbereich sie ihr Praktikum absolvieren möchten (diese Frage müsste für die meisten Schülerinnen und Schüler geklärt sein), sondern auch, in welchem Betrieb sie ihr Praktikum absolvieren möchten. Bei der Lösung der zweiten Frage helfen der Ausbildungsatlas der IHK (Industrie- und Handelskammer), die eigene Familie und der Beratungslehrer, der in jeder großen Pause als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Spezielle Regelungen für die Wahl des Praktikumsplatzes sind im Berufswahlpass vom Beratungslehrer zusammengestellt; dort finden sich auch die entscheidenden Paragraphen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Das Praktikum ist in den Unterricht integriert; es wird vorbereitet, angeleitet und ausgewertet. Die Schüler werden an ihrem Praktikumsplatz von einem der in der Klasse unterrichtenden Fachlehrer besucht. Über das Praktikum wird ein ausführlicher Praktikumsbericht angefertigt; die Bewertung des Berichts wird in das Zeugnis des 2. Halbjahres der Klasse 9 übernommen. Am Ende des Praktikums erhalten die Schüler zwei vom Betrieb ausgestellte Praktikumsbescheinigungen. (Der Berufswahlpass enthält entsprechende Vordrucke.) Eine dieser Bescheinigungen wird im Berufswahlpass aufbewahrt. Da sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler beim Praktikumsbetrieb persönlich vorstellen müssen, führen wir vorab ein (kostenloses) Training von Vorstellungsgesprächen durch. Für dieses Training konnten wir die Solinger Wirtschaftsjunioren gewinnen. Um eine gewisse Distanz zur vertrauten Umgebung der ADS zu gewährleisten, stellt uns die Stadtsparkasse Solingen ihre Schulungsräume zur Verfügung.
3. Berufswahlvorbereitung in der Klasse 10
Die Berufswahlvorbereitung in Klasse 10 umfasst ein zweites Schülerbetriebspraktikum sowie Entscheidungshilfen für die Wahl des Praktikumsplatzes. Die Entscheidung für die Wahl des Praktikumsplatzes in Klasse 10 soll auf eine solide Basis gestellt werden. Dazu führen wir seit 1996 zusammen mit dem geva – institut in München einen Berufseignungstest durch, in dem sowohl die Neigungen als auch die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler überprüft werden. Ergänzend zu dem in Klasse 9 durchgeführten Kompetenzcheck sollen in diesem Test
werden. In einer ausführlichen, mehr als 20 Seiten umfassenden Auswertung wird ein persönliches Leistungsprofil erstellt, auf dessen Grundlage ein berufliches Eignungsprofil erarbeitet wird. Dieses Eignungsprofil wird durch konkrete Berufsvorschläge vervollständigt. Die Auswertung wird im Berufswahlpass aufbewahrt, und zwar unmittelbar hinter dem Feedback des Kompetenzchecks aus Klasse 9. Die Teilnahme am Berufseignungstest ist kostenpflichtig, der Preis beträgt 20 € (sofern keine Fördermittel der Landesregierung eingesetzt werden können). Aufbauend auf den Erkenntnissen des Berufseignungstests führen die Schülerinnen und Schüler ein zweites Schülerbetriebspraktikum durch. Hier wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, ein Praktikum zu absolvieren, das den eigenen, inzwischen erarbeiteten Berufsvorstellungen entgegenkommt. So können
werden. Bei der Wahl des Praktikumsplatzes müssen sich die Schülerinnen und Schüler, den geforderten Zielen entsprechend, über die persönlichen Wünsche und Möglichkeiten Klarheit verschaffen. Hier helfen insb. der Beratungslehrer, die vom Beratungslehrer zur Verfügung gestellte Literatur sowie Internet – Seiten der Arbeitsagentur. Die Ziele des Praktikums haben die Konsequenz, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler ihren Praktikumsplatz in Solingen finden. Bzgl. der Wahl des Praktikumsplatzes werden jedoch keine Hürden aufgebaut. Die Regelungen für die Wahl des Praktikumsplatzes werden, wie beim Praktikum in Klasse 9, im Berufswahlpass beschrieben. Am Ende des Praktikums erhalten die Schüler wieder zwei vom Betrieb ausgestellte Praktikumsbescheinigungen. (Der Berufswahlpass enthält entsprechende Vordrucke.) Eine dieser Bescheinigungen wird im Berufswahlpass aufbewahrt. 4. Berufswahlvorbereitung in den Klassen 11 und 12Auf der Grundlage der Berufswahlvorbereitung in den Klassen 9 und 10, insb. auf der Grundlage der beiden durchgeführten Schülerbetriebspraktika, dürften die meisten Schülerinnen und Schüler zu Beginn von Klasse 11 eine grundsätzliche Entscheidung über die Berufs- und Studienwahl getroffen haben. Das Ziel der Berufswahlvorbereitung in den Klassen 11 und 12 besteht folglich darin, diese grundsätzliche Entscheidung zu verfeinern, um eine konkrete Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung oder ein bestimmtes Studium treffen zu können. Zu diesem Zweck informiert der Berater der Arbeitsagentur in Klasse 11 über Alternativen und Vorgehensweisen nach dem Abitur (allgemeine Thematik) sowie spezielle Aspekte der Berufswahl nach dem Abitur (berufsspezifische Thematik). Diese Informationen werden durch studienfeldbezogene Beratungstests der Arbeitsagentur in Klasse 12 ergänzt. Zusätzlich zu diesen theoretischen Ausführungen des Beraters der Arbeitsagentur können Informationen und Empfehlungen aus der Sicht von Personen eingeholt werden, die in bestimmten Berufen praktisch tätig sind. Gemäß der Philosophie der ADS sind diese Personen entweder Eltern von Schülern oder ehemalige Schüler. Diese praktische Beratung ergänzt sinnvoll die theoretische Beratung des Beraters der Arbeitsagentur. (Auf Wunsch wird eine solche Beratung auch schon Schülern aus Klasse 10 zugänglich sein.) Darüber hinaus vermitteln Personalmanager Einblicke in die heute von Unternehmen geforderten zentralen Kompetenzen von Bewerbern. Dazu zählen
Die Beratungen werden abgeschlossen durch eine Uni – Beratung, die Themen wie Hochschullandschaft (auch im Ausland), Abschlüsse Bachelor und Master, NC, Wartezeiten und Finanzierungsmöglichkeiten umfasst. Ferner wird den Schülerinnen und Schülern eine (kostenlose) Teilnahme an einem Assessment Center (AC) angeboten. Ein AC ist ein spezielles Auswahlverfahren, das in der Praxis in immer stärkerem Ausmaß bei Einstellungen von Bewerbern angewendet wird. Es umfasst u.a. einen etwa fünfminütigen, vorbereiteten Vortrag, der das Ziel hat, eine für ein Produkt (Ware oder Dienstleistung) verkaufswirksame Präsentation durchzuführen, sowie ein Rollenspiel und eine Gruppendiskussion. Beobachtungs- und Beurteilungskriterien sind dabei u.a. die Art des Auftretens, das Ausdrucksvermögen, Einfühlungsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und auch zielorientiertes Handeln. Über die Zusammenarbeit mit Betrieben und Universitäten informiert ein eigener Abschnitt in den von uns zur Verfügung gestellten Unterlagen. Sozialcurriculum„Soziales Lernen“ an der August-Dicke-SchuleGrundlage und Motivation für die Erstellung eines Sozialcurriculums stellte eine Evaluation zum Schulklima dar. Ergebnis dieser Umfrage war, dass die Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen die Atmosphäre in ihrer Lerngruppe im Allgemeinen als zufriedenstellend empfinden, jedoch steigen mit Einsetzen der Pubertät auch die Probleme im Umgang miteinander. Zudem wird die Schule mit zunehmendem Ganztagsbetrieb mehr und mehr auch Lebensraum, in dem es verstärkt gilt, soziale Kompetenzen zu fördern, so dass latente Konflikte ausgehalten und selbstständig gelöst werden können. Auf der Basis verschiedener Fortbildungen wurde in einer Gruppe von 16 Kolleginnen und Kollegen ein Sozialcurriculum zunächst für der 5. Klassen erstellt, das auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Schule zugeschnitten ist. Ergebnis dieser Arbeit war ein umfangreiches Programm, das aus vier großen Bausteinen zu den Themen „Teambildung“, „Gefühle“, „Kommunikation“ und „Konfliktbewältigung“ besteht. Die einzelnen Module der Trainingseinheiten wurden in vorgefertigte Masken integriert, die Übersicht über die zu erbringenden Vorbereitungen liefern und eine mögliche Strukturierung der Thematik vorgeben (Thema, Zeitrahmen, Phasierung, benötigtes Material und vertiefende Fragen); sie können je nach Bedarf auf die individuellen Bedürfnisse der Klassen zugeschnitten und ausgewählt werden. Organisatorisch findet die Umsetzung des Sozialcurriculums in einem dreiwöchigen Rhythmus jeweils in einer Doppelstunde statt. Ankerpunkt ist dabei die Ordinariatsstunde der Klassenlehrer unter Hinzunahme der vorherigen bzw. der nachfolgenden Stunden im Wechsel. Ziel dieser regelmäßigen Arbeit, die von einem Mitglied der Gruppe und dem jeweiligen Klassenlehrer geleistet wird, ist es, eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Schülerinnen und Schülern zu bewirken. Dokumentiert wird das jeweilige Programm auf einem Laufzettel, den der Klassenlehrer verwaltet, so dass für die nachfolgenden Kollegen sichtbar wird, in welche Richtung sinnvoll weitergearbeitet werden sollte. Gegen Ende des ersten Durchgangs in den 5.Jahrgansstufe erfolgte eine Evaluation, auf deren Basis gegebenenfalls Änderungen vorgenommen werden sollen. Im Sinne eines Spiralcurriculums findet eine Fortsetzung des „Sozialen Lernens“ in den 6. Klassen statt. In den 7. Klassen sollen einzelne Projekt-Blöcke zu spezifischen Problemen oder Störungen erarbeitet und durchgeführt werden. Mögliche Themen hierbei wären Deeskalation- und Selbstbehauptungstraining, Essstörungen, Suchtprävention. Hierbei muss noch ausgelotet werden, in wiefern eine Kooperation mit externen Partnern notwendig und sinnvoll ist. Ab der 8. Jahrgangsstufe wird eine konkrete sozialpädagogische Arbeit nur noch fallweise erfolgen (s. Pädagogisches Arbeiten in der Mittelstufe). Abgerundet wird dieses dreijährige Konzept des Sozialen Lernens durch eine ergebnispädagogische Klassenfahrt der 8. Klasse.
Begleitend finden Streitschlichtung und das Anti-Mobbing/Bullying-Programm „no blame approach“ statt. GesundheitsförderungKonzept zur Gesundheitsförderung / Gesundheitserziehung
Schule beeinflusst die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer. Die August-Dicke-Schule berücksichtigt daher nicht nur den allgemeinen gesundheitserzieherischen Bildungsauftrag, sondern richtet den Blick vor allem auf eine gesündere schulische Lebenswelt. In einer gesunden Schule geht es um die psychische, soziale und körperliche Verträglichkeit der Leistungserbringung. Durch die Ausgestaltung und Verknüpfung der verschiedenen Bereiche soll eine „gute gesunde Schule“ angestrebt werden.
Arbeitsbedingungen Die Klassen verfügen über eigene Klassenräume, die sie an einem Tag im Schuljahr nach ihren Wünschen gestalten können. Schülerinnen und Schüler helfen zudem mit, das Schulgebäude und das Schulgelände in einem ordentlichen und sauberen Zustand zu erhalten. Für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II wurde ein Selbstlernzentrum mit sechs Rechnern eingerichtet. Diese können in Freistunden genutzt werden. Ein Oberstufenraum (OBI) steht überdies als Rückzugsraum für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II zur Verfügung. Der von Frau Engels und der Jgst. 12 betriebene Schulkiosk hat täglich in der zweiten großen Pause und an verschiedenen Tagen in der 7. Stunde geöffnet und bietet den Schülerinnen und Schülern ein reichhaltiges Ernährungsangebot. Bewusst wurde auf den Verkauf stark gesüßter Getränke verzichtet. Für die Lehrkräfte existiert ein Lehrerzimmer mit Computerarbeitsplätzen und ein Aufenthaltsraum mit Teeküche. Besprechungszimmer können zur Schüler- oder Elternberatung genutzt werden. Die Ober-, Mittel- und Unterstufenkoordination sowie die Jahrgangsstufenleiter verfügen über eigene Arbeits- und Besprechungsräume.
Tagesstrukturen Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird den Schülerinnen und Schülern ein flexibles Ganztagsangebot zur Verfügung gestellt. An Tagen mit Nachmittagsunterricht wird bereits nach der 5. oder 6. Stunde eine einstündige Mittagspause gemacht. In dieser Zeit kann ein ausgewogenes, warmes Mittagessen in der schuleignen Mensa eingenommen werden, oder es können Spiel- und Bewegungsangebote auf dem Schulhof oder in der Sporthalle genutzt werden. Für die Schülerinnen und Schüler findet von montags bis donnerstags eine Hausaufgabenbetreuung statt. Ebenso werden Arbeitsgemeinschaften angeboten.
Unterricht Die schuleigenen Lehrpläne der August-Dicke-Schule enthalten in verschiedenen Fächern Inhalte der Gesundheitsförderung und – erziehung. Der Sportunterricht nimmt hierbei eine Schlüsselstellung ein. Aber auch in Fächern wie Biologie oder Religion sind Inhalte zu diesem Themenbereich Gegenstand des Unterrichts. Der Differenzierungskurs Biologie/Sport in den Jgst. 8 und 9 (G 9: Jgst. 9 und 10) nimmt sich des Themas Gesundheitsförderung in besonderer Weise an. Zur Suchtprophylaxe finden an zwei Schultagen Besuche der Beratungsstelle der Jugenddrogenberatung und ein Gespräch mit externen Experten statt.
Soziales Klima und soziale Kompetenz Um die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs die Eingewöhnung in ihre neue Klasse und ihre neue Schule zu erleichtern, werden folgende Maßnahmen an unserer Schule durchgeführt:
In den folgenden Jahrgangsstufen werden das Klassen- bzw. Schulklima sowie die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch weitere Maßnahmen gefördert:
Lehrersport, Schulchor und eine Lehrer-Theater-AG werden von und für die Kolleginnen und Kollegen angeboten.
Arbeitsgremien und Arbeitsgemeinschaften unter Beteiligung aller Mitglieder der Schulgemeinde An unserer Schule gibt es verschiedene Arbeitskreise, in denen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam arbeiten. Ein Arbeitsgremien koordiniert z.B. seit dem Schuljahr 2006 die schulische Entwicklungsarbeit. Es finden regelmäßig Informations- und Diskussionsabende zu verschiedenen Themen statt, z.B. „Grenzen setzen“, „Risiken und Gefahren des Internet“ oder „Handygebrauch-Handymissbrauch“. Die Schule wird bei der Durchführung von externen Beratern und Referenten unterstützt.
Zusammenarbeit mit Partnern Die August-Dicke-Schule arbeitet seit Jahren mit außerschulischen Partnern zusammen. Im Bereich der Gesundheitsförderung im engeren Sinne ist eine Zusammenarbeit zu verzeichnen mit:
Unfälle und Krankheiten Im Unterricht, auf dem Schulgelände und auf dem Schulweg ereignen sich recht wenige Unfälle. Dies ist sicherlich auf die Bewusstmachung auf und einen sehr bewussten Umgang mit möglichen Gefahrenquellen zurückzuführen. Für die Versorgung kleinerer Unfälle stehen 9 als Ersthelfer ausgebildete Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Darüber hinaus können kranke oder verletzte Schülerinnen und Schüler in zwei Krankenzimmern untergebracht und von den Schulassistentinnen erstversorgt werden. Seit 2006 ist die August-Dicke-Schule rauchfreie Schule
Fortbildungen und Wettbewerbe Alle relevanten Fachgruppen erhalten durch die Sicherheits- und Gefahrstoffbeauftragten der Schule eine Sicherheitsbelehrung. Neun Lehrerinnen und Lehrer haben im Schuljahr 2008/2009 an der Ausbildung zum Ersthelfer teilgenommen. Die Sicherheitsbeauftragten und der Gefahrstoffbeauftragte nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und geben ihr Wissen in schulinternen Fortbildungen an die Kolleginnen und Kollegen weiter. Neben der Teilnahme an zahlreichen nicht direkt gesundheitsbezogenen Wettbewerben nimmt die August-Dicke-Schule regelmäßig am Nichtraucher Wettbewerb „Be smart don’t start“ teil. Im Sport- und Schwimmunterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler überdies Sport- und Schwimmabzeichen. "Fifty-fifty"Seit der Erklärung von Rio de Janeiro (1992) rücken in der Umwelterziehung die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung immer mehr in den Vordergrund. Unter dem Motto „Gobal denken – lokal handeln“ fordert die Agenda 21 jeden einzelnen zur Umsetzung der Ziele von Nachhaltigkeit auf. Im Bereich des Energiehaushaltes von Schulen spielt das Energiesparen als Möglichkeit zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 eine herausragende Rolle. Um dieser Problematik zu begegnen, beteiligt sich die August-Dicke-Schule am Energiesparprogramm an Solinger Schulen -fifty-fifty- in Kooperation mit der:
Zur Förderung der ökologischen Verantwortung der Schülerinnen und Schüler soll bei diesem Projekt der bewusste und sparsame Umgang mit den Ressourcen Energie und Wasser vermittelt werden. Ziel ist es dabei Möglichkeiten darzulegen, wie jeder einzelne im Schulalltag lokal handeln und sich so den globalen Problemen des 21. Jahrhunderts stellen kann. Dabei geht es insbesondere um die Beschaffung von Informationen, wie Ressourcen nachhaltig genutzt werden können und welchen Beitrag jeder einzelne im Schulalltag dazu leisten kann. Die Schülerinnen und Schüler der August-Dicke-Schule reflektieren so das eigenverantwortliche Verhalten gegenüber der Umwelt und stellen Zusammenhänge her, indem bewusst auf eine dauerhafte energiesparende Haltung hingesteuert wird. Dabei werden aktuelle Themen wie Klimawandel und Klimaschutz berücksichtigt. Ganz im Sinne von fifty-fifty tragen die Schülerinnen und Schüler Mitverantwortung, indem sie bewusst ökologisch mit natürlichen Ressourcen, Energie und Umwelt umgehen. Hierzu werden sie in Unterricht, Arbeitsgemeinschaften und anderen Aktivitäten für die Themen Energie und Wasser sensibilisiert und Möglichkeiten erarbeitet, wie diese Ressourcen im Schulalltag sparsam verwendet werden können. 50% des, durch die Verhaltensänderungen beim Umgang mit den genannten Ressourcen, eingesparten Geldes, stellt die Stadt Solingen der August-Dicke-Schule zur eigenen Verfügung. Es geht darum Energie einzusparen; zum einen durch Verhaltensänderungen zum anderen durch gezielte bauliche Maßnahmen. Dabei kommt den Verhaltensänderungen eine besondere Bedeutung zu. Bereiche in denen ein enormes Einsparpotential gegeben ist, sind:
Dieses Konzept wirkt selbstverstärkend, da stets finanzielle Mittel zur Verfügung stehen energetische Umbaumaßnahmen durchzuführen, ohne den kommunalen Haushalt zusätzlich zu belasten. Die Schülerinnen und Schüler werden thematisch auch an die bewusste Nutzung neuer Technologien herangeführt. Insbesondere die Fächer Physik, Erdkunde, Biologie, Chemie und Politik stellen hier eine geeignete Plattform dar um diese Themen in kooperativen Lernformen dauerhaft in den Unterricht einzubinden und ganz im Sinne des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens in den Schulalltag zu etablieren. Lerninhalte sind:
In einer Arbeitsgemeinschaft werden im Team Lösungsvorschläge zur Energieeinsparung entwickelt und anschließend im Schulalltag umgesetzt. Diese Arbeitsgemeinschaft trägt dem Anspruch der Leistungs- und Begabtenförderung, insbesondere von besonders engagierten bzw. interessierten Schülerinnen und Schülern Rechnung. Sie trifft sich einmal die Woche und diskutiert Möglichkeiten, wie an der Schule konkret Ressourcen eingespart werden können. Dabei geht es um die Einbindung von Schülerinnen und Schülern der August-Dicke-Schule aller Jahrgangsstufen um die oben genannten globalen Themen für Unterrichtseinheiten in Modellen, kleinen Handversuchen aufzuarbeiten oder auch in konkreten Aktionen, wie die Gestaltung von Infoplakaten oder Aushängen auf Einsparmöglichkeiten hinzuweisen.
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